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KINDER DER „EXODUS“

KINDER DER „EXODUS“

Vor 70 Jahren wurde der Hafen von Haifa in Israel zu einer Tragödie mit politischen Auswirkungen. Am Kai macht die Exodus fest. An Bord: mehr als 5.400 jüdische Flüchtlinge. Es sind Holocaustüberlebende aus Deutschland und Osteuropa mit dem Wunsch in “Erez Israel”, dem Herkunftsland ihrer Religion, ein neues Leben anzufangen. Unter ihnen: 650 Kinder, geboren: unterwegs.
Doch die Überlebenden dürfen nicht im britischen Mandatsgebiet bleiben. Auf drei Gefangenenschiffen werden sie wieder zurückgebracht, in das ihnen verhasste Deutschland.

Während dieser dramatischen Monate 1947/48 auf See werden 58 Kinder geboren. „Unterwegs“, an Bord der „Exodus“ und später auf den drei britischen Gefangenenschiffen und in den drei „Exodus“-Lagern. 
 
In Israel sind sie als „Kinder der Exodus“ bekannt. Ihre Biografien sind eng verknüpft mit den Ereignissen, die letztlich zur Gründung des Staates Israel führten.

Mehrere dieser Kinder erzählen in dieser Dokumentation ihre Geschichten von Hoffnungen, Träumen und Ängsten. Aber auch Kommandanten des Schiffes und Eltern kommen zu Wort und Schildern den Alltag auf der Exodus, geprägt von Furcht und Solidarität.

Erleben Sie die wahre Geschichte eines von Hollywood verklärten Dramas, das mit der Staatsgründung Israels eng verknüpft ist.

  • BUCH & REGIE: : Dietmar Schulz
  • KAMERA: : Ricardo Esteban Garzon Mesa
  • SCHNITT: : Lodur Tettenborn, Hans Kranich  
  • REDAKTION: : Thomas Jansen
  • EINE PRODUKTION FÜR: : ZDF und 3sat